ZIMMERHOF
44. Schmucksymposium Zimmerhof
von 07. bis 10. Juni 2012

—Konzept   —Programm   —Anmeldung  —Infos   —History

Konzept

Das Programm des Symposium 2012 wurde von der französischen Gruppe la garantie zusammengestellt. Das Programm befasst sich die ersten zwei Tage mit den unterschiedlichen Räumen wo zeitgenössischer Schmuck zu finden ist und wie die Akteure in diesem Bereich sich mit der Herausforderung an Grenzen zu stoßen auseinandergesetzt haben. Die zwei letzten Tage richten den Fokus speziell auf den privaten Raum sowie auf den Körper.

Unsere Intention, warum wir dieses Thema wählten ist, sich mit den Fragen auseinander zu setzen, die in letzter Zeit, in Stellungnahmen und akademischen Texten und in der aktuellen Praxis aufgetaucht sind: wo z. B. Schmuckmacher für Museen produzieren und den „Benutzer“ vergessen, wo Museen versuchen sog. hands-on Ausstellungsprojekte durchzuführen, wo einzelne buchstäblich auf die Straße gegangen sind um den „Benutzer“ zu treffen, wo der Körper gleichzeitig Bezugspunkt und Bestimmung ist und zugleich eine Plattform der Transformation. Kurz, wir beabsichtigen eine Plattform herzustellen, auf der wir uns auf dem spannenden und problematischen Hin und Her zwischen zeitgenössischer Schmuckkunst, dem Macher, dem Träger und der Institution auseinandersetzen wollen.

Zweitens hoffen wir, dass dieses Programm den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, das zunehmende Interesse an Ausstellungsdesign zu befriedigen, im Vergleich der gängigen, eher theoretischen Museumspraxis mit den Anforderungen, die zeitgenössische Schmuckkunst braucht.

Die Resultate des Symposiums werden online und als Printmedien publiziert.


Concept

This year, the symposium’s programme was put together by the French association la garantie. The program will tackle, on the first two days, the different public spaces in which contemporary jewellery can be found, and how actors in the field have sought to challenge the boundaries between those spaces. The last two days will focus more specifically on private spaces and the body.

Our primary aim is to deal with issues that have cropped up recently in opinion pieces and academic texts, and in contemporary practice: how makers sometimes produce for museums, and forget the user; how museums in turn try to propose ‘hands-on’ exhibition projects; how some individuals have literally gone ‘on the street’ to meet the user; how the body is at once a destination, a reference, and an arena of transformation. In short, we intend to provide a platform for debate on the exciting and problematic to and fro of contemporary jewellery between maker, wearer and institution.

Secondly, we hope that this program will give the attendees an opportunity to test a growing interest in the field for exhibition design against the larger historical and theoretical context of museology and (contemporary) jewellery exhibition history.

The results of this symposium will later be published both online and in print.

Come numerous: frog legs might be served!



Brune Boyer, Emmanuel Lacoste & Benjamin Lignel, für la garantie